Ein bisschen überraschend bin ich auch Teil der Fotoausstellung Photo22 vom 13. Mai bis 17. Mai in der Halle 550 in Zürich Oerlikon. Eingereicht habe ich diese Collage – eine Dokumentation aus dem Verzasca-Stausee im Tessin. Seit den 1960er-Jahren ist dieses Tal unter Wasser. Doch Sanierungen am Staudamm haben dazu geführt, dass der See entleert wurde und all diese Schätze aus der Vergangenheit zum Vorschein kamen. Man konnte in das ehemals bewohnte Tal hinunterwandern und sich all die versunkenen Brücken, Mauern, Bäume oder Strassen anschauen. Das habe ich mit meiner Kamera gemacht und diese Fotos festgehalten. Sind sie nicht sehr eindrücklich?

 

Bild 1: Diese Brücke ist normalerweise komplett unter Wasser. Ich war ganz erstaunt, wie gut sie erhalten blieb.
Bild 2: Seltsame Gesteinsformationen im Tal.
Bild 3: So sieht ein Baumstumpf nach fast 60 Jahren unter Wasser aus.
Bild 4: Ich war erstaunt, wie sich die natürlichen Wasserläufe ihren Platz zurückerobert haben. 
Bild 5: Noch ein Baumstumpf. Die Äste sind alle ganz glatt geschliffen.
Bild 6: Die Verzasca-Staumauer, von der auch James Bond in «Goldeneye» heruntersprang, vom Tal aus gesehen.
Bild 7: Man erkennt noch gut den Verlauf der alten Kantonsstrasse, die durch das Tal führte.
Bild 8: Die Metallpfeiler auf der versunkenen Brücke fand ich besonders eindrücklich.